Das Märchen vom Lichtstrom
Die Leistungsfähigkeit einer Lampe ist auch wesentlich abhängig vom abgehenden Lichtstrom, welche die eigentliche Lichtleistung darstellt. Je höher also der Lichtstrom (lm) im Verhältnis zur Leistung (W), je Energiesparender ist eine Lampe.
Nun werden LED-Systeme angeboten, die mit unglaublichen Lichtstromen oder Lumen pro Watt angepriesen werden. Leider sind das nicht realisierbare Werte, da, wenn überhaupt, die Messungen falsch oder unter falschen Vorrausetzungen durchgeführt werden. Lichtstromangaben von einzelnen LED werden gerne mal multipliziert.
Darauf basierende Werbeversprechen, Leuchten 1:1 tauschen zu können sind aus lichttechnischer Sicht nicht haltbar, die Folgen sind unzufriedene Verbraucher, die nochmals viel Geld in die Hand nehmen müssen und das Vetrauen in den Zukunfsmarkt LED verlieren können.
Es ist unbedingt zu empfehlen, jede Anlage planen zu lassen, ausschließlich mit nach DIN vermessenen Leuchten.
Lichtleistung normaler Lampen vs. LED
Der Lichtstrom normaler Leuchtmittel wird normalerweise in alle Richtungen abstrahlend abgegeben. Im Gegensatz dazu ist eine LED direkt abstrahlend in eine Richtung. Hierdurch ergeben sich wesentliche Unterschiede bei Leuchten. In Abhängigkeit vieler Faktoren ergibt sich ein Wirkungsgrad der Leuchtensysteme, dadurch bedingt kommt es in "normalen" Leuchten zu Verlusten und der Wirkungsgrad einer LED Leuchte ist deutlich höher. Im Umkehrschluss bedeutet das, dass eine höhere Beleuchtungsstärke möglich ist, obwohl der Lichtstrom deutlich niedriger ist.
Unsere Lichtstromangaben beziehen sich ausschließlich auf Messungen in unabhängigen Lichtlaboren und Universitäten. Mit über 75lm/W als Gesamtsystem erreichen wir absolute Spitzenwerte.
Beispiel: Bei Vergleichsmessungen mit 100W Chipleuchten haben wir eine doppelt so hohe Beleuchtungsstärke mit unserem 100W-System (7600 Lumen) messen können, obwohl die (zugegeben preiswertere) LED Leuchte mit 13000 Lumen angegeben war.